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Next Stop: Ausland!

Es gibt viele verschiedene Gründe, ins Ausland zu reisen: Ob Urlaub oder der Besuch bei Freunden und Familie – das sind wohl die häufigsten Anlässe und meist unkompliziert zu organisieren. 

Vielleicht planst du aber auch einen längeren Auslandsaufenthalt – zum Beispiel ein Auslandssemester, ein Freiwilliges Soziales Jahr nach der Schule oder eine Auszeit mit Work & Travel. Bei solchen Abenteuern gibt es vor der Abreise allerdings einiges zu planen und zu organisieren. Bei Red Chilly findest du viele hilfreiche Informationen zu folgenden Fragen: 

  • Welche Auslandsaufenthalte gibt es und welcher passt zu dir? 
  • Wie kannst du deinen Auslandsaufenthalt finanziell planen und absichern? 
  • Welche Fördermöglichkeiten gibt es? 
  • An was solltest du unbedingt denken, bevor du ins Ausland gehst?

Alex (26) aus Calw kann aus eigener Erfahrung von seiner Zeit im Ausland berichten. Mit 22 Jahren verbrachte er im Rahmen seines Bachelor-Studiums ein Semester in Malaysia an der Universiti Malaysia Pahang Al-Sultan Abdullah (UMPSA). Dabei lernte er eine völlig neue Kultur kennen.

Ein junger Mann sitzt entspannt auf einer Terrasse und hält eine Tasse Kaffee in der Hand.

„Ich bin noch jung und wollte etwas erleben, auf das ich später zurückblicke und sagen kann: Ich habe mich einer Herausforderung gestellt und dabei neue Dinge gelernt.“

Malaysia war eine ziemlich spontane Entscheidung. Die Hochschule Karlsruhe hat dort eine Partneruni und bietet ein Doppelabschluss-Programm an. Ich wusste vorher nicht viel über Malaysia, aber genau das hat mich neugierig gemacht. Ich schaute mir also Videos über das Land an und war sofort von der Natur und der vielfältigen Tierwelt begeistert. Außerdem lag die Uni direkt am Meer. Was will man mehr?

Ich bin gemeinsam mit Basti, meinem Kommilitonen, nach Malaysia gegangen. Vor Ort lernten wir noch Flo und Chris von der Uni Duisburg-Essen kennen. Gerade weil wir auf dem Campus wohnten und dort viel Zeit verbrachten, war es sehr einfach, neue Kontakte zu knüpfen. Zum Glück hatte mir die Uni ein Zimmer direkt auf dem Campus organisiert. So traf ich beim Essen, beim Sport oder abends automatisch auch einheimische Studierende. Besonders beeindruckt hat mich, wie freundlich, unkompliziert und hilfsbereit die Menschen in Malaysia waren.

Foto von Alex vor der Kristallmoschee

Vor meiner Abreise hatte ich mich darauf eingestellt, meinen gewohnten Lebensstandard herunterzufahren und mich auf ein Abenteuer einzulassen. Gleichzeitig wollte ich möglichst gut vorbereitet sein. Ich hatte zum Beispiel sogar mückenstichfeste Kleidung dabei und extra noch Mangrovensocken gegen Schlangenbisse gekauft. Gebraucht habe ich die zum Glück nicht, dafür habe ich mir dort eine Decke und ein Kissen besorgt. Man kann sich also zu Hause noch so gut vorbereiten – manches merkt man eben erst vor Ort.

Mein Tipp an alle, die so etwas planen: Informiert euch frühzeitig, wie ihr euren Aufenthalt finanzieren könnt, welche Förderungen es gibt und wie ihr vor Ort bezahlen wollt. Auf den Hochschulseiten gibt es oft Erfahrungsberichte von Studierenden, die schon ein Auslandssemester gemacht haben. Lest sie unbedingt. Ich hätte mich beispielsweise beim DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) oder für BAföG bewerben können ... Auch den Reisepass solltet ihr rechtzeitig überprüfen bzw. beantragen, denn je nach Reiseziel muss er noch lange genug gültig sein.

Sprecht am besten mit eurem Arzt über Impfungen. Bei mir war z. B. eine Tollwut-Impfung ein Thema, die ca. 300 Euro kostete. Das kann ins Geld gehen, aber die Krankenkassen übernehmen auch einiges. Man muss jedoch frühzeitig damit anfangen. Ich habe zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen. Man weiß einfach nie, was passiert. So muss man sich zumindest um mögliche Kosten keine Gedanken machen.

Finanziell war mein Auslandssemester relativ gut planbar. Von meiner Hochschule erhielt ich eine Einmalzahlung, mit der ich den Hinflug finanzieren konnte. Den Rest habe ich aus meinem Ersparten bezahlt. An der Uni musste ich 400 Euro als Kaution hinterlegen. Die bekommt man zurück, wenn man das Studentenvisum ordentlich beendet. In Malaysia war das Leben zum Glück ziemlich günstig, vor allem Essen und Freizeitaktivitäten. Dadurch konnte ich viel unternehmen, was natürlich zusätzlich kostet. Das Teuerste waren meine Flüge nach Vietnam und Thailand. Das waren aber definitiv gute Ausgaben, denn solche Erlebnisse gehören für mich zu einem Auslandsaufenthalt dazu. Wirklich große unerwartete Kosten hatte ich nicht. Wobei ich zugeben muss, dass ich einiges für Trikots ausgegeben habe. Die waren dort einfach so günstig, dass ich nicht widerstehen konnte.

Auch das Bezahlen lief problemlos. Meine Mastercard Gold Kreditkarte funktionierte fast überall. In Asien kann man außerdem viel mit QR-Code und Handy bezahlen. Trotzdem würde ich empfehlen, zusätzlich eine Visa-Karte oder eine Debitkarte mit Visa-Funktion dabeizuhaben. So ist man flexibler. 

Kulturell war vieles anders als in Deutschland. Zum Frühstück gab es zum Beispiel oft Reis, Fisch und Hähnchen. Während des Ramadan war der Alltag noch einmal anders. Alkohol und Partys spielten kaum eine Rolle. Dafür verbrachten wir viel Zeit draußen. Besonders begeistert hat mich die Essenskultur. Streetfood, viele verschiedene Gerichte und gemeinsam mit vielen Menschen zu essen, hat mir unglaublich gut gefallen. Dort habe ich auch meine Freude am Kochen entdeckt.

Natürlich hatte ich auch die Hoffnung, wilde Tiere zu sehen. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass das in der Realität nicht ganz so funktioniert wie in einem Zoo: Die Tiere kommen leider nicht einfach vorbei, um sich fotografieren zu lassen. Dafür gab es viele andere tolle Erlebnisse. Eines meiner Highlights war eine Motorradtour durch Vietnam, die Ha-Giang-Loop. Solche Erlebnisse sind genau das, was ich mir von meinem Auslandsaufenthalt erhofft hatte: spontan sein und Dinge ausprobieren, die man zu Hause wahrscheinlich nicht machen würde.

Rückblickend würde ich vieles wieder genauso machen. Bis auf eines vielleicht: Ich würde mir mit einer Gruppe ein Auto mieten. Unser Campus lag etwas außerhalb und hatte nur wenige gute Verkehrsanbindungen. Auch auf Fahrdienste wie Grab konnte man sich nicht immer verlassen. Mit einem Auto wären wir deutlich flexibler gewesen.

Zurück in Deutschland habe ich schnell gemerkt, wie sehr mich das Auslandssemester geprägt hat. Mein anschließendes Praktikum in einem Ingenieurbüro war fast wie ein kleiner Kulturschock. Ich musste mich erst an die neue Umgebung, die Menschen und den Büroalltag gewöhnen. Für mich ist eine der wichtigsten Erkenntnisse aus Malaysia, dass jede Kultur ihre eigenen Seiten hat und dass „anders“ nicht gleich „schlechter“ bedeutet. Besonders wichtig ist mir heute der Gedanke, dass jeder Mensch, ganz unabhängig davon, woher er kommt oder wie er aussieht, seine eigene Geschichte hat. Ich bin generell offener gegenüber anderen Kulturen geworden.

Allen, die über ein Auslandssemester nachdenken, würde ich raten: Redet vorher mit Menschen, die diese Erfahrung bereits gemacht haben. Am besten mit Leuten, die tatsächlich schon in der Region waren, für die ihr euch interessiert. Sie können euch Tipps geben, auf die ihr bei einer normalen Internetrecherche gar nicht kommt. Bereitet euch frühzeitig vor, ohne alles bis ins kleinste Detail zu planen. Und habt nicht zu hohe Erwartungen. Was die Verständigung angeht, war Englisch übrigens völlig ausreichend. Lasst euch also nicht davon abschrecken, dass ihr die Landessprache nicht beherrscht. Viel wichtiger als die Sprache ist die eigene Offenheit.

Deshalb mein Tipp: Lebt wirklich im Land. Geht dorthin, wo die Locals hingehen, probiert das Essen und unternehmt auch was mit Einheimischen. Natürlich ist es schön, andere Deutsche zu treffen. Aber wenn man nur mit Menschen aus der eigenen Kultur unterwegs ist, verpasst man einen großen Teil dessen, was einen Auslandsaufenthalt eigentlich ausmacht.

Und auch finanziell würde ich sagen: Wenn ihr einen Teil eures Ersparten dafür einsetzen müsst, dann seht es als Investition in euch selbst. Bildung, persönliche Entwicklung und neue Erfahrungen sind selten falsch investiertes Geld und Zeit. Ein Auslandsaufenthalt bringt einem nicht nur fachlich etwas. Man lernt auch unglaublich viel über sich selbst, andere Menschen und die Welt.

Verlasst eure Komfortzone, seid offen für Neues und habt keine Angst davor, dass nicht alles so läuft wie geplant. Oder wie mein Freund Basti immer gesagt hat: Einfach mal machen!

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Welche Auslandsaufenthalte gibt es und welcher passt zu dir?

Dein Fernweh wächst und die Lust nach einem neuen Abenteuer ruft? Dann informiere dich jetzt über Wege ins Ausland.

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Du weißt noch nicht so richtig, wo deine berufliche Karriere starten soll? Eine kleine Auszeit mit Work & Travel kann dir in deiner Orientierungsphase helfen.
Doch was genau bedeutet Work & Travel? Du reist durch ein Land und lernst die Kultur und Menschen intensiv kennen. Entlang der Reise übernimmst du Aufgaben und kannst dir somit das nötige Kleingeld verdienen.

Wo ist Work & Travel möglich?
Die beliebtesten Work & Travel auch „Working-Holiday“-Länder sind:  Japan, Australien, Südkorea, Irland, Neuseeland und Kanada.  Grundsätzlich ist es überall dort möglich, wo es die Visa-Bestimmungen erlauben.

Unser Tipp: Hol dir unsere App S-weltweit. Hier findest du alle Länder und die entsprechenden Einreisebestimmungen. Einige Länder bieten ein spezielles Working Holiday-Visum an, das dir bestimmte Rechte in diesem Land gewährleisten.

Wie kannst du arbeiten?
Mit dem Working-Holiday-Visum kannst du je nach Land unterschiedliche Jobs übernehmen (z. B. Erntehelfer, Gastronomie, Aushilfe).
Voraussetzungen:

  • Du solltest in der Regel mind. 18 Jahre alt sein
  • Die Altersgrenze hängt vom Zielland ab und liegt meist zwischen 30 und 35 Jahren
  • Du benötigst einen Nachweis deiner finanziellen Rücklagen (z. B. für den Rückflug)
  • Der Besitz eines gültigen Reisepasses ist erforderlich
  • Dein Visum ist bis zu 12 Monate gültig

Tipp: Es gibt Agenturen die sich auf Auslandsaufenthalte spezialisiert haben z. B. EF Deutschland oder AIFS Educational Travel

 

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Ein Sabbatical ist eine Auszeit für mehrere Monate bis zu einem vollen Jahr und holt dich aus deinem Arbeitsalltag heraus. Die Gründe für eine Auszeit sind vielseitig: eigene Interessen, Reisefieber, Förderung der Karriere, Vorbeugung gegen psychische Erkrankungen oder eine persönliche Veränderung. Einen gesetzlichen Anspruch auf Sabbatical gibt es nicht.

Wichtige Facts zum Sabbatical:

  • Ist die Auszeit mit einer Gehaltsfortzahlung verbunden (z. B. weil zuvor Zeit- oder Geldguthaben angespart wurde) bist du automatisch sozialversichert
  • Ruht der Arbeitsvertrag, gibt es noch eine 1-monatige Nachversicherungsfrist. Danach musst du dich selber versichern
  • Ein Sabbatical kann je nach Berufsgruppe und Unternehmen variieren. Frag einfach mal bei deinem Arbeitgeber nach!

Auszeit vom Job

Hol dir noch mehr Infos zum Sabbatical und schau dir das Video "DAS Jahr deines Lebens" mit vielen Tipps an.

Zu sparkasse.de

Zum Video Gap Year

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Du hast die Möglichkeit, dein Studium für ein bis zwei Semester an einer ausländischen Hochschule weiterzuführen? Ein Auslandssemester kann eine wertvolle Erfahrung aus akademischer und persönlicher Sicht sein. Wann ist ein Auslandssemester notwendig und welche Voraussetzungen muss ich dafür bringen?

  • Einige Studiengänge und Hochschulen setzen einen Auslandsaufenthalt in Form eines Auslandssemesters voraus. Für andere kann es aber auch freiwillig sein.
  • Die Studiengebühren für ein Auslandssemester variieren je nach Studiendauer, Land und Universität. Du musst jedoch fast überall damit rechnen.
  • Für ein Auslandssemester kannst du dich bei deiner Hochschule/Uni informieren, um herauszufinden, wo du dein Auslandssemester absolvieren kannst. Oft gibt es auch sogenannte „Partner-Unis“. Viele Unis/Hochschulen haben hier eine breit gefächerte Auswahl.
  • Eine Hilfestellung ist immer das „International Office“ deiner Hochschule. Hier kannst du dir Infos zu verschiedenen Ländern holen und dich beraten lassen. Eventuell können auch Kontakte hergestellt werden, zu jemanden der bereits vor Ort war.

Tipp: Es gibt auch die Möglichkeit, in den Semesterferien ein Auslandspraktikum oder Volontariat (Ausbildung in den Branchen PR, Print, Hörfunk oder Online-Medien) zu absolvieren, für den Fall, dass du dir kein ganzes Semester oder gar zwei Semester Zeit nehmen willst. Aber um in eine Kultur richtig eintauchen, die Sprachkenntnisse verbessern und neue Freundschaften aufbauen zu können, ist es hilfreich, länger, als nur ein paar Wochen zu bleiben.

 

Video zum Auslandssemester

Hol dir noch mehr Infos zum Auslandssemester und schau dir das Video "Deine beste Entscheidung" mit vielen Tipps an.

Zum Video

 

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Dir macht das Arbeiten mit Kindern Spaß und du möchtest im Ausland am Alltagsleben ganz nah dran sein? Dann ist der Auslandsaufenthalt als Au Pair vielleicht genau das Richtige für dich. Ein Au Pair-Jahr wird oft direkt nach der Schule genutzt. Falls du noch nicht richtig weißt, welches Studium etwas für dich ist, oder welchen Berufsweg du einschlagen möchtest, kannst du dir hier ein Jahr Aus- oder Bedenkzeit gönnen. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit, im Ausland eine Familie im Alltag zu unterstützen und dabei das Land, die Sprache und die Kultur kennenzulernen.

  • Im Internet findest du verschiedene Webseiten, die sich auf Au Pair spezialisiert haben und auf denen du dich anmelden kannst. Achte dabei auf deren Sicherheitsmanagement und Bewertungen
  • Die Altersgrenze hängt vom Programm und Zielland ab. Wichtig ist, dass du 18 Jahre alt bist. Das kannst du bei der gewünschten Agentur abklären.
  • Im Regelfall bekommst du ein kleines Taschengeld, die Verpflegung sowie eine Unterkunft sind dabei!
  • Grundsätzlich kann jede Familie mit Kindern (unter 18 Jahre), egal ob verheiratet, unverheiratet oder alleinerziehend, ein Au Pair aufnehmen
  • Zwischen dem Au Pair und der Gastfamilie wird ein Au Pair-Vertrag geschlossen, um eine problemlose Kooperation zu gewährleisten. Mit dem Au Pair-Vertrag sind außerdem, das Visum sowie die Aufenthaltsgenehmigung abgedeckt

 

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Du möchtest die Welt entdecken und dabei etwas Sinnvolles bewirken? Dann könnte Freiwilligenarbeit im Ausland genau das Richtige für dich sein. Als Volunteer engagierst du dich für soziale, ökologische oder gemeinnützige Projekte und lernst gleichzeitig Land, Leute und Kultur auf eine ganz besondere Weise kennen. Ob im Tier- und Umweltschutz, in Bildungsprojekten oder bei sozialen Einrichtungen: Du sammelst wertvolle Erfahrungen, die dich persönlich und beruflich weiterbringen können. 

Das solltest du wissen:

  • Freiwilligenarbeit ist in vielen Ländern weltweit möglich
  • Die Dauer reicht je nach Projekt von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten 
  • Viele Programme bieten Unterkunft und Verpflegung an, häufig fällt jedoch eine Teilnahmegebühr an. 
  • Informiere dich vorab genau über die Organisation und achte darauf, dass dein Einsatz nachhaltig ist und den Menschen oder Projekten vor Ort wirklich hilft. 

 

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Du möchtest deine Sprachkenntnisse verbessern und gleichzeitig ein neues Land entdecken? Dann ist eine Sprachreise genau das Richtige für dich. Ob Englisch auf Malta, Spanisch in Spanien oder Französisch in Frankreich: bei einer Sprachreise lernst du die Sprache dort, wo sie im Alltag gesprochen wird. So verbesserst du deine Sprachkenntnisse nicht nur im Unterricht, sondern auch beim Einkaufen, in Cafés oder im Gespräch mit Einheimischen.

Das solltest du wissen:

  • Sprachreisen dauern je nach Programm zwischen einer Woche und mehreren Monaten.
  • Du besuchst eine Sprachschule und kannst häufig zwischen verschiedenen Kursniveaus wählen
  • Viele Programme bieten die Unterkunft bei einer Gastfamilie oder in einem Studentenwohnheim an. So kommst du schnell mit anderen Menschen in Kontakt und kannst deine Sprachkenntnisse direkt anwenden. 
  • Neben dem Unterricht gehören oft gemeinsame Ausflüge und Freizeitaktivitäten zum Programm. Dadurch lernst du Land, Kultur und neue Freundschaften gleich mit kennen. 
  • Bekannte und erfahrene Anbieter für Sprachreisen sind unter anderem TravelWorks, EF Education First, ESL Sprachreisen und Sprachcaffe. Ein Vergleich der Angebote lohnt sich, da sich Leistungen, Reiseziele und Preise unterscheiden können. 

Unser Tipp: Hab keine Angst, Fehler zu machen! Je öfter du die Sprache sprichst, desto schneller wirst du sicherer. Eine Sprachreise ist die perfekte Kombination aus Lernen, Reisen und neuen Erfahrungen.

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Entdecke weitere Möglichkeiten, die Welt zu erkunden. Kennst du WWOOFing oder möchtest du in einem Workcamp arbeiten? Hier findest du weitere Wege ins Ausland und zusätzlichen fachlichen Input für dein Abenteuer im Ausland.

Zu sparkasse.de

 

Experten-Tipp

Für deinen Auslandsaufenthalt optimal vorbereitet!
Unser Experte für das Auslandsgeschäft, Reinhard Pasch, hat dir einen interessanten App-Tipp!

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Besonders bei einer Reise in ein außereuropäisches Land ist die Planung sehr wichtig. Denn viele Standards sind mit Europa oft nicht zu vergleichen. Welche Zahlungsarten gibt es, wie lautet der aktuelle Kurs oder welche weltweiten Dos and Don´ts muss ich beachten? Mit der S-weltweit App hast du alles auf einen Blick:

Hinweis:
Diese App wird auch von Geschäftsleuten genutzt. Die Rubriken Rechner & Länder sind vorwiegend für den privaten Gebrauch super spannend ;-)

Rechner:
Wähle einfach das gewünschte Land aus, dessen Währung du errechnen möchtest, und gib den Eurobetrag ein. Der aktuelle Umrechnungsbetrag wird dir sofort angezeigt.

Länder:
Im Bereich Länder findest du Infos zum gewünschten Reiseland:

  • Empfehlungen und Hinweise zur Bargeldversorgung mit Geldautomatensuche
  • Länderberichte mit Hinweisen zu Ein- und Ausfuhrbeschränkungen
  • Deutsche Vertretungen
  • Notfall-Service bei Kartenverlust
  • Allgemeine Hinweise zur Kartennutzung
  • Direkter Link zum Auswärtigen Amt für aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise

Tipp: Hier findest du auch die Dos und Don’ts (sofern es welche gibt ;-)) eines Landes über den Infobereich „Intercultural Guide“.

Du benötigst noch Sorten für deinen nächsten Reisetrip? Dann bestelle sie hier gleich online oder hole sie dir direkt an unserem Servicecenter Edelmetalle & Sorten. Gerne beraten wir dich auch zu deinem gewünschten Reiseland.

Auf was du noch achten solltest:

  • Egal, in welches Land du reist: Ein bisschen Geld in der Landeswährung solltest du immer dabei haben.
  • Vergleiche deine Kurse nicht im Internet. Denn die meisten Anbieter von Umrechnungskursen rechnen nicht mit Sortenkursen sondern mit Devisenkursen bzw. Börsennotierungen. Deshalb frag direkt bei deiner Sparkasse nach den aktuellen Kursen.
  • Exotenwährungen sollte man nicht in Deutschland tauschen. Diese sind im Ausland immer günstiger. Weißt du auch warum? Diese Länder verkaufen ihre Währung im Land günstiger, damit die Touristen harte Währung (US$, CHF und Euro) mit ins Urlaubsland bringen.

 

 

S-weltweit APP

Einfach QR-Code scannen und App downloaden.

  • Nützliche Informationen zu 150 Ländern – schnell und schlank in einer App
  • Inter­kulturelle Tipps und Reise­infos
  • Praktische Tools – jederzeit mobil dabei

Zur S-weltweit App

QR-Code für Android und für iOS für die S-Weltweit APP
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Finanzierung- und Fördermöglichkeiten im Ausland

  • Wenn du studierst und dir ein Auslandssemester bevorsteht, hast du die Möglichkeit einen Sparkassen-Bildungskredit abzuschließen. Dieser ermöglicht dir eine monatliche Auszahlung des Kreditbetrages. Du kannst dir eine individuelle Laufzeit einrichten und jederzeit ohne Gebühren Sondertilgungen vornehmen. Die Rückzahlung kann auf maximal 10 Jahre ausgeweitet werden.
  • KfW-Studienkredit: Finanziert werden deine Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Du kannst monatlich zwischen 100 und 650 Euro erhalten. Voraussetzung ist, dass du an einer staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert und 18 bis 44 Jahre alt bist. 
  • Förderberechtigte Studierende, die einen Auslandsaufenthalt wahrnehmen möchten, könnenBAföG beantragen.
  • Weitere Finanzierungsmöglichkeiten sind Stipendien. Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) besitzt z. B. eine Datenbank für Stipendien. Hier kannst du gezielt nach Angeboten suchen, die zu dir passen.
  • Eine weitere Möglichkeit bietet Erasmus+, dies ist ein Förderprogramm der Europäischen Union für Bildung, Jugend und Sport. Es richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen und Möglichkeiten in der Berufs- und Erwachsenenbildung.
  • Suche dir eigene Sponsoren! Viele Gemeinden, Schulen, Unternehmen aber auch Vereine, kirchliche Einrichtungen und Privatpersonen unterstützen gerne. Hör dich einfach mal in deinem Wohnort um.
  • Checke, ob du weiterhin Kindergeld bekommst!
  • Auch ohne Inlands-Bafög kann ein Anspruch fürs Ausland bestehen. Außerdem werden u.a. Zuschüsse zu Studiengebühren, Reisekosten und Krankenversicherung gewährt. 

Weitere Wichtige Finanz-Tipps für Dich!

  • Um im Ausland ein sicheres Zahlungsmittel zu haben, das weltweit flächendeckend akzeptiert wird, empfehlen wir dir eine Kreditkarte. Achte hierbei auf ein ausreichendes Limit, das dir pro Monat zur Verfügung steht. Für die optimale Bargeldversorgung solltest du deine Sparkassen-Card (Debitkarte) UND deine Kreditkarte dabeihaben. Rechtzeitig vor deinem Abflug solltest du das Ablaufdatum deiner bestehenden Karten checken! Gegebenenfalls ist es sinnvoll neue Karten zu bestellen, damit im Zeitraum des Auslandsaufenthaltes keine Folgekarten zugestellt werden müssen und somit die alte Karte verfällt. Du findest das Verfallsdatum deiner Karten auf der Vorderseite.
  • Um überall auf deine Konten zugreifen zu können, empfehlen wir dir Online-Banking. Du kannst dich mit deinem Handy weltweit in dein Online-Banking einloggen und mit dem pushTAN-Verfahren bequem deine Zahlungen und Überweisungen tätigen. Nutze hierfür die Sparkassen-App sowie die pushTAN-App.
  • Sollte doch etwas im Ausland vorkommen, dann ist es sinnvoll einen Bevollmächtigten einzusetzen und ihm eine Bankvollmacht für deine Bankkonten zu erteilen. So kann dieser in deinem Auftrag Bankgeschäfte erledigen zum Beispiel Überweisungen tätigen.

Weitere praktische Tipps findest du direkt hier als
Checkliste zum Download

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Check Dein Gepäck

Ob Kurztrip, Reise oder ein längerer Auslandsaufenthalt - wir unterstützen dich mit hilfreichen Tipps, praktischen Lösungen und coolen Services rund um deine Reise. Wofür benötigst du eine Kreditkarte, wie solltest du in Notfällen handeln und wie sicherst du deine wichtigsten Dokumente? Alle Antworten findest du unter:

Check dein Gepäck

FAQ - Häufige Fragen zum Auslandsaufenthalt

Welche Möglichkeiten gibt es für einen Auslandsaufenthalt?
Die Möglichkeiten sind ziemlich vielfältig: Du kannst zum Beispiel mit Work & Travel unterwegs sein, ein Auslandssemester machen, als Au Pair arbeiten oder ein Sabbatical einlegen. Auch eine Sprachreise oder Freiwilligenarbeit kann eine tolle Möglichkeit sein, eine Zeit lang im Ausland zu leben.

Wie finde ich heraus, welcher Auslandsaufenthalt zu mir passt?
Überleg dir zuerst, was du dir von der Zeit im Ausland wünschst. Möchtest du vor allem reisen, arbeiten, eine Sprache lernen, studieren oder dich engagieren?

Wie lange sollte ich für einen Auslandsaufenthalt einplanen?
Hier gibt es keine feste Regel. Eine Sprachreise kann schon nach einer Woche vorbei sein, während du bei Work & Travel, einem Auslandssemester oder einem Sabbatical mehrere Monate oder sogar ein ganzes Jahr unterwegs sein kannst.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Auslandsaufenthalt?
Eigentlich gibt es dafür keinen einzigen richtigen Zeitpunkt. Nach der Schule, während des Studiums, zwischen zwei Jobs oder auch später im Berufsleben kann eine gute Gelegenheit sein.

Wie viel Geld brauche ich für einen Auslandsaufenthalt?
Das kommt stark darauf an, wohin du reist, wie lange du bleibst und was du dort machen möchtest. Denk neben Flug und Unterkunft auch an Verpflegung, Versicherungen, Visa, Transport und Geld für deine Freizeit.

Wie bezahle ich im Ausland?
Am einfachsten ist es meistens, mit einer Kredit- oder Debitkarte zu bezahlen. In vielen Ländern werden Karten fast überall akzeptiert. Trotzdem solltest du für kleinere Geschäfte, Märkte oder abgelegenere Orte etwas Bargeld dabeihaben. Informiere dich außerdem vorab über mögliche Gebühren für Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen.

Wenn ich im Ausland mit Kreditkarte bezahle: Gibt es ein Limit?
Ja, bei Kreditkarten gibt es in der Regel ein monatliches oder individuelles Kartenlimit. Wie hoch dieses ist und ob du es anpassen kannst, hängt von deiner Bank und deiner Karte ab. Gerade bei einem längeren Auslandsaufenthalt solltest du dein Limit vorher prüfen und gegebenenfalls erhöhen lassen. So vermeidest du, dass deine Karte plötzlich nicht mehr funktioniert.

Wie kann ich einen Auslandsaufenthalt finanzieren?
Neben deinen eigenen Ersparnissen gibt es verschiedene Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung zu bekommen. Je nach Situation können etwa Stipendien, BAföG oder Erasmus+ helfen, bei Work & Travel kannst du zusätzlich vor Ort Geld verdienen.

Benötige ich für einen längeren Auslandsaufenthalt ein Konto?
Nicht unbedingt, aber bei einem längeren Aufenthalt kann ein Konto im Gastland durchaus praktisch sein. Vor allem wenn du vor Ort arbeitest und dein Gehalt bekommst oder regelmäßig Miete und andere Rechnungen bezahlen musst, kann sich ein lokales Konto lohnen. Prüfe vorher, welche Gebühren anfallen und ob du tatsächlich ein Konto vor Ort brauchst – oft kannst du für kürzere Aufenthalte auch mit deinem deutschen Konto und einer geeigneten Karte auskommen.

Brauche ich für einen Auslandsaufenthalt ein Visum?
Das hängt vom Land und davon ab, wie lange du bleiben und was du dort machen möchtest. Schau dir die aktuellen Einreise- und Visabestimmungen deshalb am besten frühzeitig an.

Welche Versicherungen brauche ich im Ausland?
Eine Auslandskrankenversicherung solltest du bei einem längeren Aufenthalt auf jeden Fall auf dem Schirm haben. Ob darüber hinaus eine Haftpflicht- oder Unfallversicherung sinnvoll ist, hängt von deiner persönlichen Situation und der Art deiner Reise ab.

Wie finde ich eine Unterkunft im Ausland?
Du hast je nach Aufenthaltsart verschiedene Möglichkeiten – von der Gastfamilie über ein Studentenwohnheim bis hin zur WG oder eigenen Wohnung. Gerade am Anfang kann eine bereits organisierte Unterkunft den Start deutlich einfacher machen.

Kann ich während meines Auslandsaufenthalts arbeiten?
Das ist in vielen Ländern möglich, aber nicht automatisch erlaubt. Informiere dich vorab über die Bedingungen deines Visums, damit du weißt, ob und in welchem Umfang du arbeiten darfst.

Was ist Work & Travel eigentlich genau?
Der Name beschreibt eigentlich schon ganz gut, worum es geht: Du reist durch ein Land und finanzierst dir einen Teil der Reise mit verschiedenen Jobs. Dadurch bleibst du flexibel und kannst deinen Aufenthalt ganz nach deinen Vorstellungen gestalten.

Kann ich während des Studiums ins Ausland gehen?
Ja, ein Auslandssemester lässt sich bei vielen Studiengängen gut integrieren. Sprich am besten frühzeitig mit dem International Office deiner Hochschule, denn dort bekommst du Informationen zu Partnerhochschulen, Fristen und der Anerkennung deiner Leistungen.

Was ist ein Sabbatical und für wen eignet es sich?
Bei einem Sabbatical nimmst du dir für längere Zeit eine berufliche Auszeit. Du kannst diese Zeit zum Beispiel für eine längere Reise oder einen Aufenthalt im Ausland nutzen – oder einfach, um einmal Abstand vom normalen Arbeitsalltag zu gewinnen.

Was bringt mir ein Auslandsaufenthalt für meine berufliche Zukunft?
Ein Aufenthalt im Ausland kann dir auch beruflich einiges bringen. Du lernst, selbstständiger zu werden, verbesserst deine Sprachkenntnisse und sammelst Erfahrungen im Umgang mit anderen Kulturen.

Ist ein Auslandsaufenthalt auch möglich, wenn meine Sprachkenntnisse nicht perfekt sind?
Ja, natürlich – du musst die Sprache nicht schon perfekt beherrschen. Gerade vor Ort lernst du oft besonders schnell dazu, weil du die Sprache jeden Tag ganz automatisch anwendest.

Was ist Freiwilligenarbeit im Ausland?
Bei der Freiwilligenarbeit unterstützt du soziale, ökologische oder gemeinnützige Projekte und bekommst gleichzeitig einen ganz anderen Einblick in dein Gastland. Je nach Projekt kannst du dabei nur einige Wochen oder auch mehrere Monate bleiben.

Worauf sollte ich bei Freiwilligenarbeit im Ausland achten?
Schau dir die Organisation und das Projekt vorher wirklich genau an. Entscheidend ist, dass dein Einsatz vor Ort einen echten Mehrwert bringt und nicht nur gut klingt.

Was ist eine Sprachreise?
Eine Sprachreise verbindet Sprachunterricht mit dem Erlebnis, in einem anderen Land zu leben. Du lernst also nicht nur im Klassenzimmer, sondern kannst das Gelernte direkt beim Einkaufen, im Café oder im Gespräch mit anderen ausprobieren.

Wie finde ich einen guten Anbieter für eine Sprachreise?
Ein genauer Vergleich lohnt sich, denn bei den Programmen gibt es teilweise deutliche Unterschiede bei Preis, Unterkunft, Unterricht und Betreuung. Zu den bekannten Anbietern gehören beispielsweise TravelWorks, EF Education First, ESL Sprachreisen, Ruf und Sprachcaffe.

Was sollte ich vor der Abreise unbedingt erledigen?
Je früher du dich um die wichtigsten Dinge kümmerst, desto entspannter kannst du starten. Visum, Versicherungen, wichtige Dokumente, Unterkunft, Finanzen und Notfallkontakte solltest du vor der Abreise auf jeden Fall geklärt haben.