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#Tattoostudio

Name: Carolin Walch
Alter: 33
Ort: Pforzheim
Beruf: Betreiberin des Tattoostudios "The Magic Society"

 

Blick hinter die Kulissen
Das Studio von Carolin Walch ist einer der Drehorte von Danieles Siegervideo zum Red-Chilly-Contest 2015. Daniele hatte sich bei unserem Contest für seinen Traum beworben, seine eigene Tätowiermaschine „The Woodpecker“ auf den Markt zu bringen. Wir lernten Carolin kennen. Und sie berichtete uns begeistert, dass sie ihrem Traum bereits lebt. Sie ist selbständig und besitzt ein eigenes Tattoo-Studio.

Veganes Tätowieren?

Schon mal gehört? Die Pforzheimer Tätowiererin Caroline Walch, 33,  setzt von Anfang an in Ihrem Studio „The Magic Society“ auf VEGAN. Red Chilly hat sie besucht und eine redefreudige Persönlichkeit mit einem hervorstechenden Werdegang getroffen.

Red Chilly:  Caro, was ist veganes Tätowieren?
Caro: 
Beim veganen Tätowieren verwendet man komplett tierversuchsfreie und rein pflanzliche Farben und Produkte.

Red Chilly:  Wie kamst Du dazu, Dich für vegan zu entscheiden?
Caro: 
Bevor ich mein Studio eröffnete, fragte mich ein Kunde mal beiläufig, ob die Tätowierfarbe, die ich nutze vegan ist. Ich musste verneinen, aber das Thema interessierte mich brennend. Durch Recherche habe ich herausgefunden, dass für „normale“ Farbe Schellack benötigt wird. Schellack wird aus den Ausscheidungen von Läusen hergestellt. Daraufhin kam mir die Idee, alle Produkte, die tierische Inhaltsstoffe enthalten, durch Pflanzliche zu ersetzen. Das habe ich dann auch so umgesetzt. Mein ganzes Studio ist seit Beginn komplett vegan.

Red Chilly:  Haben Tattoos denn schon immer eine große Rolle in Deinem Leben gespielt?
Caro:  Nein, eigentlich gar nicht. Mit Tattoos hatte ich früher nichts am Hut. In meinem damaligen Umfeld kannte ich auch niemanden, der tätowiert war. Ich fand Tattoos auch ehrlich gesagt immer voll hässlich.

Red Chilly:  Wie kamst Du dann zum Tätowieren?
Caro: 
Das war ein reiner Zufall. Ursprünglich habe ich Grafikdesign studiert. Während meines Studiums ist mir allerdings schon aufgefallen, dass das nichts für mich ist. Nach meinem Abschluss wurde ich auf die „neuen“ Tätowierer aufmerksam, die einen Grafikhintergrund hatten und aus der Illustration kamen. Deren Motive haben mich total interessiert. Das war genau das, was ich auf Papier gemacht habe, nur auf einem anderen Medium: der Haut.

Red Chilly im Interview mit Carolin Walch in Ihrem Tattoostudio in Pforzheim:

Carolin gibt Tipps und Hinweise zur Motivsuche, Auswahl des Tattoostudios, Hygiene, veganes Tätowieren und mehr...

 

Viel Spaß beim Anschauen!

 

 

 

Name: Ilka Mayer
Alter: 27 Jahre

Ilka mit Ihrem neuen Red-Chilly-Tattoo :-)

"Der Tag mit Red Chilly im Tattoostudio war echt super. Caro, die Chilly ist klasse geworden. Ich bin total begeistert. Vielen Dank Dir liebe Caro und dem ganzen Red-Chilly-Team."

 

 

Red Chilly:  Wie ging es dann weiter?
Caro:
  Nach einem Jahr wirklich intensiver Recherche kaufte ich mir ein günstiges Tätowier-Set und übte auf Obst, um ein Gefühl für das Tätowieren zu bekommen. Mit diesem einfachen Tätowiergerät habe ich es dann auch an mir selbst ausprobiert. Es wurde aber so katastrophal, dass ich erstmal die Finger von einer Maschine gelassen habe. Das war mir einfach noch zu gewagt. Erst nachdem ich mich eine Zeit lang mit handgestochenen Tattoos beschäftigt habe, kaufte ich mir eine hochwertigere Maschine. Das war ein riesengroßer Unterschied zu der Ersten.

Red Chilly:  Seid einiger Zeit bist Du selbstständig mit einem eigenen Studio. Wie kam es dazu?
Caro:  Zuerst habe ich angefangen Freunde zu tätowieren. Dafür richtete ich mir ein kleines Homestudio mit Sterilbereich in meiner Wohnung ein. Durch Mundpropaganda wurde die Nachfrage immer größer. Meine Mutter war letztendlich diejenige, die irgendwann gesagt hat: „Mensch, jetzt mach’s mal richtig. Jetzt meldest dein Gewerbe an und suchst dir einen Raum.“

Red Chilly:  Wie sehen Deine Eltern denn Deinen Beruf als Tätowiererin?
Caro:  Mittlerweile sind Sie Feuer und Flamme für meine Leidenschaft. Da sah es bei meinem ersten Tattoo noch anders aus. Sie waren damals nicht wirklich begeistert davon. Nachdem sich aber der Schock gelegt hatte, haben sie es akzeptiert.

Red Chilly:  Haben sie sich auch schon von Dir tätowieren lassen?
Caro:  Ja, mein Vater hat sein erstes Tattoo hier in meinem Studio bekommen.  Inzwischen hat meine Mutter auch eins auf dem Arm.

Red Chilly:  Wie findet Deine Kundschaft zu Dir?
Caro:  Hauptsächlich über Empfehlungen und die Sozialen Netzwerke, wie Instagram, Tumblr oder Facebook. Dadurch erweitert sich der Umkreis enorm. Manche Leute kommen extra aus anderen Ländern, um sich tätowieren zu lassen. Für nächstes Jahr hat sich sogar jemand aus Kanada angemeldet, vorbei zu schauen. Ich glaube, wenn man einen gewissen eigenen Stil hat, spricht sich das schon herum.

Red Chilly:  Tätowieren kann man nicht als Ausbildungsberuf erlernen. Wie wird man denn Tätowierer/in?
Caro:  Es gibt immer zwei Möglichkeiten: entweder man hat das Glück und die Connections zu einem Tätowierer, bei dem man lernen darf. Oder, wie es bei mir der Fall war, man bringt es sich selber bei.

Red Chilly:  Ist Tätowieren Dein Traum?
Caro:  Ja, aufjedenfall. Früher hätte ich es mir niemals vorstellen können. Aber ich bin mein eigener Chef und kann mir alles selber einteilen. Tätowieren bedeutet viel Arbeit, da bleibt nicht viel Freizeit. Aber ich würde niemals tauschen wollen.

Red Chilly:  Was begeistert Dich so an Tattoos?
Caro:  Ich gebe den Leuten etwas, was sie für den Rest ihres Lebens bei sich tragen. Man bekommt Anregungen von Kunden, was sie gerne hätten. Dann setzt man sich sofort hin und visualisiert die Ideen auf Papier. In Zusammenarbeit mit Ihnen entsteht dann ihr unikales Tattoo. Es bereitet mir immer viel Spaß für jeden Kunden sein persönliches Tattoo zu finden.