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#Contest-Sieger

Bruder des Red-Chilly-Contest-Siegers: Mattia Scarpa
Alter: 27 Jahre

Im Gespräch mit Mattia Scarpa
Die letzten Wochen vergingen wie im Flug! Gefühlt hat Daniele Scarpa, Bruder von Mattia, erst gestern den Red-Chilly-Contest-2015 gewonnen. In den letzten sechs Monaten mussten die Beiden jede Menge wichtige Entscheidungen treffen. Mattia berichtet dem Red-Chilly-Team hier exklusiv, vor welchen Herausforderungen die jungen Existenzgründer stehen. 

„Nachdem mein Bruder im Dezember 2015 den Red-Chilly-Contest gewonnen hatte, war für uns klar, dass wir dieses Projekt auf jeden Fall verwirklichen wollen“, erzählt Mattia. Eine große Hilfe war für die beiden natürlich das Startgeld in Höhe von 5000 Euro. Doch für eine erfolgreiche Unternehmensgründung reicht das nicht aus. Deshalb müssen sie sich um weitere finanzielle Mittel und Reserven kümmern.

Die ersten Herausforderungen

Keine Gründung verläuft reibungslos. Es gilt, Probleme und Herausforderungen zu eliminieren, damit sie nicht zu einem K.O.-Kriterium für die Gründung werden.

Viele Dinge wie unternehmerische Entscheidungen und Planungen müssen bei einer Gründung bedacht werden. 

Ein persönliches Beispiel aus der Unternehmensgründung  von Daniele Scarpa und seinem Bruder: „Ein Werkstoff, den wir für geeignet gehalten haben und der sehr vielversprechend angepriesen wurde, hat sich bei der Besichtigung im Werk des Herstellers als nicht optimal erwiesen. Somit müssen wir wieder bei der Materialfindung beginnen.“ Bei solchen Rückschlägen ist es wichtig, dass man nicht sofort aufgibt, sondern nach Lösungen und anderen Möglichkeiten sucht.

Die Risiken

Ein junger Unternehmer muss sich immer im Klaren sein, dass jede Gründung  gewisse Risiken mit sich bringt. „Auch wenn Planungen und Prognosen vielversprechend aussehen, gibt es keine Garantie für den Erfolg!“, erklärt Mattia Scarpa. Besondere Risiken gibt es vor allem für junge Gründer, die noch nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Dabei muss man sich immer die Frage stellen, wieviel Risiko man eingehen will. „Ein Hauptkriterium ist dabei die Aufnahme von Kapital und die hohe Verschuldung, die sich für Studierende mit geringem Einkommen und Vermögen ergeben kann.“ Außerdem muss sich ein Gründer entscheiden, ob er das Unternehmen neben seinem Beruf oder seinem Studium gründet oder ob er voll und ganz in das Projekt „Start-up“ einsteigt. Diese Entscheidung hängt von den ganz persönlichen Umständen und Bedürfnissen des Gründers ab. Eine der wichtigsten Überlegungen ist aber wohl die, dass auch Unternehmer von etwas leben müssen. Eine Finanzierung muss deshalb auch die Lebenshaltungskosten mit einschließen. Diese läuft über mehrere Jahre – bis sich die Haushaltskosten über die Umsatzerlöse bzw. die Gewinne abdecken lassen. „Daneben ändern sich viele weitere Gegebenheiten wie zum Beispiel die Versicherung der Unternehmer, der Wohnort, die Lebensumstände an sich“, erklärt Mattia Scarpa.

Mattia rät daher jedem Gründer, das persönliche Risiko genau abzuwägen und nicht von heute auf morgen zu entscheiden. Man sollte aber auf jeden Fall immer an seine Idee glauben! Nur weil mal etwas nicht nach Plan läuft, ist nicht alles schlecht.

Langer Atem ist gefragt!

Und die wichtigste Erkenntnis ist wohl die, dass es sich bei einer Existenzgründung nicht um einen Sprint, sondern um einen Marathon handelt. Es muss oft eine lange Strecke zurückgelegt werden, um ein Unternehmen erfolgreich zu machen.