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Auf den Spuren des Tattoos

Thailand
Neben Stränden und Resorts ist das beliebte Urlaubsziel für mich vor allem eins: ein bunter Bazar der Kulturen. Die thailändische Kultur ist ein großartiger Mix aus Buddhismus, Hinduismus, muslimischer Kultur und chinesischem Volksglauben. Dazu kommen die von Urlaubern ins Land getragenen westlichen Denk- und Lebensweisen. Für mich spiegelt sich das vor allem in der Jugendkultur und insbesondere in der Tattoo-Szene Thailands wider. Während andere asiatische Länder das Tätowieren unter Strafe stellen, pflegt Thailand, zumindest von außen betrachtet, eine sehr offene Haltung zu Tattoos. Diese Reise in ein Land mit Tattoo-Tradition, sollte mich inspirieren und meine Idee von der „Tattoo-Gun“ weiterbringen.

Tradition: mai sakIn
In Thailand haben Tattoos einen geschichtlichen und rituellen Hintergrund. Obwohl heute auch elektrisch betriebene Tattoo-Maschinen verwendet werden, ist das „mai sak“ (ein Bambusstab) das traditionelle Werkzeug. Diese Art zu tätowieren hat ihren Ursprung im buddhistisch geprägten Khmer-Königreich des 11. Jahrhunderts und wird auch heute noch u.a. von buddhistischen Mönchen praktiziert. Meist werden dabei sogenannte „Yantras“ (psychische Kräfte verstärkende Tattoo-Symbole) in einem zeremoniellen Ritual gestochen.

Mein mai-sak-Tattoo!

Da ich mich weder dem Buddhismus noch der thailändischen Kultur zugehörig fühle, wollte ich eher wissen, wie sich diese altbewährte Technik weiterentwickelt und wie sie ihren Platz in der Jugendkultur Thailands gefunden hat. Wir trafen auf Empfehlung einer in Thailand lebenden Freundin unseren Tätowierer Deisha.

Der Thailänder betreibt sein kleines Tattoo-Studio „Rasta Ink“ auf der kleinen Insel Koh Tao im Golf von Thailand. Deisha erzählte mir, dass sein Stil von vielen Reisen und seiner Arbeit in Europa, besonders in Deutschland, geprägt sei. Er hat mit den verschiedensten Tätowierern aus verschiedenen Teilen der Welt gearbeitet und vom traditionellen Bambus-Yantra bis zum Schädel-Motiv mit der Maschine so ziemlich alles ausprobiert. Das Tätowieren mit dem Bambusstab sei präziser, es ließen sich feinere Linien ziehen und das größte Plus: Es soll weniger schmerzhaft sein – so Deisha.

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass (auch wenn viele im Tattoo-Studio anderer Meinung waren) es tatsächlich weniger schmerzhaft ist. Ich war überwältigt von Deishas Geschick und der Feinheit der Linien. Ich bin absolut überzeugt von dieser Art zu tätowieren und kann Deishas Studio nur weiterempfehlen.